Sprungschanze

von | 3. Jan.. 2021 | Alle Rezepte

Liebe Freunde, liebe Gäste!

Von ganzem Herzen wünschen wir Ihnen alles Gute im neuen Jahr.
Bleiben Sie gesund!

Wir sind ab heute Montag, 4. Januar mit 
Take Away und Heimlieferung wieder für Sie da! 
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Sprungschanze
Endlich hatte es geschneit und es flockte ununterbrochen weiter.
Das ganze Dorf versank unter einer dicken Schneedecke. Die Einwohner konnten nicht mehr auf dem Trottoir gehen, da sich dort der Schnee ansammelte.
Alle paar Stunden fuhr der Lastwagen des Kantons mit grossem Lärm um die zwei Kurven durch das kleine Dorf. Auf beide Seiten stieb der Schnee, vom Asphalt weggekratzt, weggestossen durch die mächtigen  Schaufeln des Spitzpfluges, der von einem gewaltigen Mercedes Lastwagen gestossen wurde.
Das gelbe Drehlicht auf dem Dach leuchtete regelmässig rundherum. Blinklichter kannte man damals noch nicht.
Einige Minuten nach dem Pflug folgte mein Vater mit dem Willys Jeep MB. Hinten angehängt eine Salzschleuder, die das Salz gleichmässig rund über die Strasse verteilte. Auch auf dem Jeep ein oranges Drehlicht.
Regelmässig fuhr das Gespann, Pflug mit Lastwagen und Jeep mit Salzmaschine die Strecke zwischen der Post Schönengrund, durch das Dorf über die Wasserfluh zum Werkhof in Wattwil und zurück.  
Doch das interessierte uns nur anfänglich.
Als Kinder hatten wir andere Pläne.
Mit dem ersten Schnee holten wir unsere Skis aus dem Keller. Latten aus hartem Holz mit aufgeschraubten Metallkanten. Marken wie Schwendener, Authier, Sailer oder Kneissl. Doppelbackenbindungen hielten die Lederschuhe mit Doppelschnürung.
Nun fuhren wir mit den Skiern in die Schule. Das war eine unglaubliche Übertreibung, denn unser Schulweg war vielleicht 300 Meter lang.

Doch in der Pause und an den freien Nachmittagen bauten wir an unserer Spungschanze vor der kleinen Wiese des Primarschulhauses. Der Anlauf betrug wahrscheinlich zehn Meter, der Auslauf vielleicht sechs Meter. Die ganze Wiese war ziemlich flach, doch es genügte für Sprünge bis zu drei Metern. Wir fühlten uns wie der damalige Olympiasieger und Skispringer Walter Steiner aus Wildhaus.

Unsere Sprünge waren eher kleine Hüpfer, doch das Gefühl war phänomenal.
So konnten wir es nicht erwarten, in den zwanzig Minuten Pause die Skischuhe doppelschnürig zu binden und auf die Wiese zu rennen, wo es für ein, zwei Sprünge reichen würde, bevor wir wieder in das Schulzimmer mussten.

Was uns nicht klar war. Die richtigen Schanzen standen an steilen Hängen und darum hatten wir mit unserem flachen Absprung keine Chancen.

Doch unsere Freude und unsere Eifer war trotzdem riesig. 

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Ab 25. Januar dürfen wir Sie dann auch wieder im Rias bedienen.

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Mit grossem Eifer! 

 

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