Die Gemeindeleiterin in der Gallus Kapelle in Arbon schluckte leer und staunte nicht schlecht, welchen Wunsch ich unseren Enkelzwillingen Lynn und Amelie auf den Weg gab.Auf dem Programm der Taufe stand: Fürbitte oder Wünsche der Familie. Meine Tochter Sarah hatte...
Frühling
Frühling
Nur noch am Schattenhang zum Hemberg lag Schnee. Jeden Morgen staunte ich darüber, wie lange sich der Schnee dort hielt, während an den Sonnenhängen bereits der Frühling Einzug gehalten hatte.
Die Wiesen wurden von Tag zu Tag grüner und die ersten Schneeglöcklein schauten neugierig aus dem Erdreich. Am Waldrand vor dem Schulhaus spriessten weisse und violette Krokusse.
Von den Dächern fielen schwere Tropfen mit Schmelzwasser, vereinten sich zu Rinnsalen, die das Chuchibächli zu einem Bach ansteigen liessen.
Der Weg zur Schule war ein einziger Dreckpfad und wir hüpften von einer einigermassen sauberen Stelle zur anderen.
Die Sonne schien bereits frühlingshaft warm und die Jacken wurden leichter.
Endlich konnten wir unsere Velos aus der Garage nehmen.
Der Platz der evangelischen Kirche lockte, um eine Runde nach der anderen zu drehen.
Auch dort lag in den schattigen Ecken noch Schnee, die der Fuhrhalter Grob mit seinem schweren Schneepflug zu riesigen Haufen zusammengeschoben hatte.
Mit den Velos fuhren wir im Kreis herum, um jedes Mal ein bisschen mehr Schnee zu zerdrücken, der vor sich hin schmolz.
Im Landgasthof waren die Grosseltern aus Buchackern im Thurgau zu Besuch. Wir nannten sie nur das Thurgi Grosi und den Thurgi Grossvater.
Der Grossvater sass stundenlang vor dem Haus in der Frühlingssonne. Von Zeit zu Zeit nahm er die schwere Eisenschaufel und zerschlug den festgedrückten Schnee auf dem Vorplatz, bis auch das letzte Stück Eis geschmolzen war.
Später zog es uns zu den Weidenstauden am Rand des Chuchibaches. Bereits zeigten sich kleine Knospen, die sich gut als Osterbäume dekorieren liessen. An versteckten Plätzen roch es intensiv nach Knoblauch. Dort zeigten sich die ersten Bärlauchblätter, zum Teil direkt neben Schneeflecken.
Es wurde Frühling, die Natur erwachte und auch wir wurden wieder unternehmungslustig und freuten uns auf die wärmeren Tage draussen in der Natur.
Lehrer Geiger forderte uns auf, vom nahen Teich Laiche der Frösche zu holen und zu beobachten, wie daraus Qualquappen und dann kleine Frösche wuchsen. Unglaubliche Wunder der Natur, wohin wir nur schauten.
Auch im Rias vollbringen wir kleine Wunder und haben uns Home Delivery und Take Away verschrieben.
Wir sind von Dienstag bis Freitag mittags und abends für Sie da.
Wir liefern alle Gerichte in einem weiteren Umkreis, nämlich bis Embrach, Bülach, Oerlikon und Wallisellen. Bezahlung online, auch mit Twint.
Schenken Sie auch weiterhin Freude mit feinem Essen und Gastlichkeit!
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Mit frühlingshaft blühenden Grüssen!
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