Die Gemeindeleiterin in der Gallus Kapelle in Arbon schluckte leer und staunte nicht schlecht, welchen Wunsch ich unseren Enkelzwillingen Lynn und Amelie auf den Weg gab.Auf dem Programm der Taufe stand: Fürbitte oder Wünsche der Familie. Meine Tochter Sarah hatte...
Allerlei Wäsche!
Allerlei Wäsche!
EIn Knacken hatte mich geweckt! Ich hörte das Rotieren der Waschmaschine im Landgasthof einen Stock tiefer. Gleichmässig bewegte sich die Trommel und wusch die Wäsche zur Nachtzeit, da dies mit günstigerem Nachttarif geschehen würde, wie meine Mutter mir erklärt hatte. Jedes Mal, wenn sich die Trommel in eine andere Richtung drehte, gab es ein leises Knacken und anscheinend war ich davon aufgewacht. Doch das Geräusch der sich nun drehenden Trommel wiegte mich wieder in einen tiefen Schlaf.
Mein Jugendzimmer lag im zweiten Stock in unserem Landgasthof. Irgendwann in der Nacht füllte meine Mutter jeweils die Waschmaschine mit der täglich angefallenen Küchenwäsche. Dann war ihre Arbeit auch vollbracht und sie ging zu Bett.
Einige Stunden später wachte ich auf, weil es über mir knirschte. Ich hörte Schritte im Estrich und wusste, dass nun Wäsche aufgehängt wurde. Der schwebende Staub, der aus den feinen Ritzen der Deckenbretter fiel, bildete skurile Bilder in den Strahlen der Morgensonne, die durch die Spalten der Vorhänge schien. Das Beobachten dieser feinen Bewegungen faszinierte mich. Trotzdem sprang ich bald aus meinem Bett und stieg in den Estrich hinauf. Es roch angenehm nach frisch gewaschener Wäsche.
Ich begann, meiner Mutter beim Aufhängen zu helfen. Sie war dankbar dafür und belohnte mich mit einem Danke und einem Lächeln. Einem Lächeln, so wie es nur Mütter können! Ein Lächeln, das dir den ganzen Tag im Herzen hängen bleibt und dich mit Freude erfüllt. Die ganze Wäsche wurde hier getrocknet, es gab keinen Tumbler. Im Estrich war es trocken und es zog immer ein leichter, frischer Wind durch die kleinen Löcher in den Wänden. Im Sommer wurde die Wäsche in der Wiese, nahe dem Haus, auf dem Stewi getrocknet. Pech, wenn der Bauer genau an diesem Tag Gülle ausführte. Dieser Geruch setzte sich dann ebenso in der Wäsche fest, wie der feinste Weichspüler.
Später wurden die ganzen Tüchlein, Kleider oder Bettanzüge von Hand oder mit Hilfe einer kleinen Mange geglättet und liebevoll zusammen gefaltet. Jedes Stück bekam seine Falten gestrichen und wurde auf die richtige Beige gelegt. Oft durfte ich mit der kleinen Mange dutzende Küchentüchlein und Schürzen glätten. Für die Bettanzüge und Tischtücher waren meine Arme zu kurz und es bedurfte auch einer etwas grösseren Geschicklichkeit.
Ich musste nie glätten, auch zum Wäsche aufhängen wurde ich nie befohlen. Vielleicht gerade deswegen habe ich noch heute das Gefühl, es sei ein Stück heile Welt, wenn ich meine Wäsche im Trocknungsraum unserer riesigen Überbauung aufhänge. Und dann trage ich all die schönen Stücke in unsere Wohnung und lege jedes Teil liebevoll einzeln zusammen, so wie es meine Mutter mich gelehrt hatte. Und jedes Stück erhält seine Streicheleinheit und wird mir wieder gute Dienste tun.
Was ist sonst in der Gegenwart so los?
Die Spargeln, das Appenzeller Milchlamm, Zander aus dem Sihltal, Egli aus dem Wallis oder Lachsforelle aus dem Luzerner Hinterland sind einige der Delikatessen, die wir im Moment zubereiten. Als speziellen Höhepunkt werden wir am
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